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#46 RE: Pleuelbearbeitung von audiavus 17.02.2008 15:34

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also bei den 7A pleuel ist as verdichten der oberfläche relativ unwichtig, bei dem bisschen drehmoment...
außer man erleichtert die serienpleuel natürlich erheblich

#47 RE: Pleuelbearbeitung von taschkent1 17.02.2008 16:12

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zwecks Festigkeit strahlen nicht wichtig, wegen Temperatur ableiten währe von Vorteil wegen größere Oberfläche. Und strahlen nicht mit Glasperlen sondern Stahlkugel. Warum? Glasperlen zerbrechen und sind dann Splitter/Korn vergleichbar mit dem Sandstrahlgut und dann ist nichts mit der Oberflächeverdichtung sonder hat mann unfreiwillig Sollbruchstellen.

#48 RE: Pleuelbearbeitung von Anonymous 17.02.2008 17:17

Ich glaube so wie Schorsch das sagte mit angleichen und polieren reicht das schon. Ich habe bei meinen V8 Pleuel keinen Ölkanal in der Pleulstange. Daher habe ich den Innenbereich der Pleul zwischen den Stegen auch gleich noch poliert.

#49 RE: Pleuelbearbeitung von aud 01.11.2008 17:59

Zitat
20VRookie

BeitragVerfasst am: 20.06.2007 23:11 Titel:
Hallöle.Sorry wenn i kurz ma dazwischen haue aber wenn man das Pleuel leichter macht dann haut doch das Verhältnis mit Pleuel>Kolben und Kurbelwange nicht mehr hin.Das gibt doch tierische Vibrationen in bestimmten Drehzahlbereichen wo die Jungs im Werk eh schon Probleme hatten beim 5ender



Hallo!
Mich würd genau das auch nochmal interessieren.
Auf 20VRookies Text wurde ja mit der zu vernachlässigenden Gewichtsangleichung geantwortet...aber wie siehts aus bei der Vervendung von 80Gramm leichteren ABY/ADU Pleuelen?

#50 RE: Pleuelbearbeitung von audiavus 01.11.2008 19:23

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das darf wie gesagt nix ausmachen, da die ersatzpleuel beim freundlichen für die fünfender die automatisch leichteren sind. d.h. für NG, 7A, 3B, ADU, AAN usw gibts nur noch diese als orginalersatz

und ich hab jetzt ca. 12000 km damit drauf, keine proble bemerkt, auch keinerlei vibrationen oder so...

#51 RE: Pleuelbearbeitung von aud 01.11.2008 19:42

...das das nichts ausmacht kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
OK, die Kurbelwelle hält es problemlos aus aber wenn es hier bei der Massenangleichung der einzelnen Pleuel sogar um Stellen hinter dem Komma geht...

Für mein Verständnis müßten von der Kurbelwange ebenfalls 80Gramm bzw. das eingestarte Gewicht abgetragen werden....

PS. ist für mich nur eine reine Verständnisfrage...sollte ich auf 20V umbauen werde ich es wohl nicht soweit treiben...finds nur interessant...

#52 RE: Pleuelbearbeitung von Coupe Berlin 01.11.2008 22:20

Zitat von aud

Für mein Verständnis müßten von der Kurbelwange ebenfalls 80Gramm bzw. das eingestarte Gewicht abgetragen werden....

PS. ist für mich nur eine reine Verständnisfrage...sollte ich auf 20V umbauen werde ich es wohl nicht soweit treiben...finds nur interessant...



Da müsstest du erst den rotierenden Anteil herausrechnen (wiegen), damit du die Wangen im richtigen Maß erleichterst.

#53 RE: Pleuelbearbeitung von schorsch9999 02.11.2008 14:01

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Laßt blos die Finger von der KW, diese ist "für sich" gewuchtet, da muß nichts abgenommen werden beim Einsatz von anderen (leichteren) Pleueln!!!

Zu den unterschiedlichen Pleuelgewichten sei angemerkt, das diese (wie von audiavus bereits angesprochen) ab Werk unterschiedlich waren, bzw. die "schweren" mittlerweile gegen die "leichten" ersetzt wurden, während die Kolben und die KW weiterhin das gleiche wiegen.

Wichtig ist, das der Gewichtsunterschied zwischen den Pleuel eines Motors möglichst gering ist!!!

@ aud

Zitat
...das das nichts ausmacht kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
OK, die Kurbelwelle hält es problemlos aus aber wenn es hier bei der Massenangleichung der einzelnen Pleuel sogar um Stellen hinter dem Komma geht...

Wenn die Pleuel, Koben eines Zylinders zum anderen Zyl. innerhalb des Kurbeltriebes sich unterscheiden hast du Vibrationen ect... und genau deshalb sollten diese Teile möglichst gleich schwer sein!
Verbaust du leichtere Kolben, Pleuel ect. verringerst du Hauptsächlich die Gesammtmasse des Kurbeltriebs!
Was du im übrigen mit einem erleichterten Schwungrad genauso machst (und da kommt auch keiner auf die Idee, Gewicht an der KW abzunehmen).

Grundsätzlich gilt, umso leichter der Kurbeltrieb, umso besser (und umso geringer die Motorbelastung). Ein bestimmtes Gewicht brauchst du aber für einen "runden" Motorlauf, besonders bei niedrigen Drehzahlen, zum überwinden bzw. glätten der Schwankungen vom überwinden der Totpunkte.

Wenn du also von der schweren Pleuelausführung auf die leichtere wechselst brauchst du dir keine Sorgen um die KW bzw. die geänderte Gewichtsverteilung KW ->Pleuel zu machen. Wie gesagt hat das Audi im laufe der Jahre Serienmäßig schon so geändert

#54 RE: Pleuelbearbeitung von Flames_Ps 21.12.2008 16:39

Hallo,

habe ebenfalls mal meine Pleul und Kolben auf selbes gewicht gebracht und wollte hier mal meine Erfahrungen was das Pleulauswiegen angeht mitteilen.

Hier erstmal meine Konstruktion zur Messung der oszilierenden Masse!


Hier wurde die Waage so modifiziert das man reproduzierbare Ergebnisse bekommt auch im 0,1g bereich (Waage ist von Ebay und ganz OK) (ohne die punktuelle Auflage des Pleules auf der Stahlkugel eines "Radlagers" hatte ich keine reproduzierbare Ergebnisse was die oszilierende Masse des Pleuls betrifft!!)


Hier noch ein Bild des gesamten Aufbaues.


Mfg Peter

#55 RE: Pleuelbearbeitung von taschkent1 21.12.2008 21:28

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Zitat von Flames_Ps
ohne die punktuelle Auflage des Pleules auf der Stahlkugel eines "Radlagers" hatte ich keine reproduzierbare Ergebnisse was die oszilierende Masse des Pleuls betrifft!!



hast Recht sobald du das Teil leicht verschiebst passt das Gewicht nicht mehr
es ist Sau-Arbeit das abzustimmen

#56 RE: Pleuelbearbeitung von WhattaMan 26.02.2009 10:01

mal ne ganze andere Frage: Wie finde ich heraus ob ich an den Seiten gleichmässig viel abgenommen habe? Ich kann ja nicht nur an einer Seite die Gewichtsangleichung machen!

#57 RE: Pleuelbearbeitung von steftn 26.02.2009 15:10

Zitat von taschkent1
zwecks Festigkeit strahlen nicht wichtig, wegen Temperatur ableiten währe von Vorteil wegen größere Oberfläche.



Da muss ich korrigieren:

Wegen Temperaturableitung ist das strahlen genau kontraproduktiv! Das Pleuel muss so glatt wie möglich sein, um ein "schnelles verbeistreifen/vorbeiströmen" des Motoröles zu realisieren um damit für eine optimalen Wärmeaustausch zwischen Pleuel und Motoröl zu gewährleisten.

Außerdem wird durch polierte Pleuel das Motoröl weniger aufgeschäumt und durchgewirbelt --> Die Motorkraft muss weniger Reibungsarbeit am Motoröl leisten.

Außerdem erzeugst du mit den Strahlen lauter kleine Soll-Bruchstellen, wogegen beim RUNDKUGEL-Strahlen die oberfläche GEGLÄTTET und Verdichtet wird.
somit wird die Oberfläche verkleinert und nicht vergrößert

#58 RE: Pleuelbearbeitung von taschkent1 26.02.2009 18:56

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Zitat von steftn
Außerdem erzeugst du mit den Strahlen lauter kleine Soll-Bruchstellen,


und was hab ich geschrieben

Zitat von taschkent1
Und strahlen nicht mit Glasperlen sondern Stahlkugel. Warum? Glasperlen zerbrechen und sind dann Splitter/Korn vergleichbar mit dem Sandstrahlgut und dann ist nichts mit der Oberflächeverdichtung sonder hat mann unfreiwillig Sollbruchstellen.




Zitat von steftn
wogegen beim RUNDKUGEL-Strahlen die oberfläche GEGLÄTTET und Verdichtet wird.


ich hab geschrieben

Zitat von taschkent1
und dann ist nichts mit der Oberflächeverdichtung




Zitat von steftn
somit wird die Oberfläche verkleinert und nicht vergrößert


und wenn du in der Geometrie aufgepasst hast,
frage ich dich welche Oberfläche ist größer, bei einer Kugel mit der glatte Oberfläche oder eine Kugel mit der golfball Oberfläche

Zitat von steftn
Wegen Temperaturableitung ist das strahlen genau kontraproduktiv! Das Pleuel muss so glatt wie möglich sein, um ein "schnelles verbeistreifen/vorbeiströmen" des Motoröles zu realisieren um damit für eine optimalen Wärmeaustausch zwischen Pleuel und Motoröl zu gewährleisten.


da kann mann lang Diskutieren was produktiv ist was nicht,
um genau rauszufinden musst das ganze Messen.
Durch schnelles vorbeiströhmen kann sein das die Wärme nicht gut genug entzogen wird.

#59 RE: Pleuelbearbeitung von WhattaMan 27.02.2009 09:54

Zitat von taschkent1

da kann mann lang Diskutieren was produktiv ist was nicht,
um genau rauszufinden musst das ganze Messen.
Durch schnelles vorbeiströhmen kann sein das die Wärme nicht gut genug entzogen wird.



ich denke mal, das da die Kombination am Besten ist: Stirnseiten polieren, da diese der direkten Reibung des öles (auch wenn sie gering ist) ausgesetzt ist und die beiden innenliegenden Flächen nur fein schleifen um üver die höhere Oberfläche die meisten Wärme ab zu transporieren

mal ne ganze andere Frage: Wie finde ich heraus ob ich an den Seiten gleichmässig viel abgenommen habe? Ich kann ja nicht nur an einer Seite die Gewichtsangleichung machen!

#60 RE: Pleuelbearbeitung von WhattaMan 05.03.2009 16:26

keine ne idee oder ahnung?

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